Dominik Djuric macht ein Album voller Gitarrentracks auf dem neuen Label Amateur, das bei Amateur vor allem den Charme meint, nicht etwa, dass die Platte daneben klingen würde, denn das tun die Stücke beim besten Willen nicht. Minimal improvisierte Livetracks mit Gitarre und zwei Effektgeräten, die tatsächlich klingen wie Elektronik, einfach nur dadurch, dass es um Serielles und dessen Wandlungen geht, grade vielleicht weil es improvisierte Musik ist. Einfach aber sehr schön und harmonisch, geradlinig und manchmal auch experimenteller in Geräuschnähe, aber eigenlich eine getragene ruhige, bestimmend feine Platte, die wohl zu den einzigen gehört, die mich dieses Jahr davon überzeugen kann, dass eine Gitarre überhaupt zu etwas taugt.
http://www.amateurrecords.net
bleed

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