Endlich mal wieder einer dieser Tracks, der mit seinen Drums, seiner Perkussion, seinen Sounds, seinem Minimalismus eine Geschichte erzählt. Der Rest steht bei dem Titeltrack eher im Hintergrund. Hier geht es um Lyrik. Die Lyrik des Sounds, den Widerhall kleinster Elemente, den Jazz in der Kommunikation quer über den Track. Und natürlich funktioniert das irgendwo zwischen Ricardo Villalobos und, sagen wir mal, Bruno Pronsato auf seine Weise auf dem Floor manchmal in diesen Glücksmomenten auch noch perfekt. “Burlesque” zeigt einem dann, dass das kein Einzelfall war, sondern ein Konzept, das sich in viele verschiedene – hier sprunghaftere – Grooves übersetzen lässt. Und auf “Warped Pothooks”, dem offensichtlich jazzigsten Track der EP, findet das dann auch noch zu seinem Höhepunkt, an dem so schleichend und dissoziativ gegroovt wird, dass man es einfach kaum aushält. Killer EP.

bleed

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