Fast schon unverschämt nähert sich Ejeca auf dem Titeltrack einer frühneuziger UK-Raveemphase, die von den einfachsten Chords, albernsten Schreien zwischendurch bis hin zum kitschigsten Stringsoulbreakdown nichts auslässt, was schon damals die Hände in die Luft getrieben hat. Aber auch in den sanfteren Stücken wie dem smoothen Basslinepanther “Dazed” gelingt diese Klarheit im Sound, die nie überproduziert wirkt, dann rundet Ejeca das Ganze noch mit einem ultradeepen hymnischen Soulkiller ab, der von Detroit genau so weit entfernt ist wie von der smoothesten Garagewelle – gar nicht.

bleed

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