Muss sich ja nicht widersprechen. Oft genug eh eins. “The Very Next Day” z.B. ist einer dieser Tracks wie gemacht für die Festivalhymne kurz vor dem Gewitter. Synths, die einem aus den Eingeweiden kriechen, als hätte man das Glück gerade erst gelernt, gerade erst wiederentdeckt, dass da alles an Energie noch drin ist, dass man innerlich ermattet doch plötzlich überschwappt. Nicht mehr kann, weil man es einfach nicht mehr aushält, kurz vor der Grenze steht, die einem nichts sagt, sondern nur sagt, da, dahinter, da ist es. Der Rest dieser ausgesprochen orchestralen Hippieplatte geht direkter ans Herz. Und bevor wir das jemanden anfassen lassen, da muss schon der Doktor gekommen sein.

bleed

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