Eigentlich müssten darauf alle gewartet haben. Ein Traum-Duo. Herr Schikowski aka Mein kleines Pony und dieser Skanfrom, der seit nunmehr rund einem Jahr den Elektropop brav alle fünf Minuten neu erfindet und einen zu wilden Luftsprüngen animiert. Aber der Reihe nach. Herr Schikowski wirft auf seiner Seite mutig sein Yamaha-Keyboard an und schüttelt sechs Hits aus dem Ärmel seinen grünen Polohemd. Teilweise sehr pony-mässig (eine Platte übrigens, deren Wichtigkeit und Sexyness man gar nicht oft genug betonen kann) rockend, dann wieder verliebt, verträumt, nachdenklich (klingt blöd, ist aber so), schliesslich elektroid rockend. Gut, dass Frederik vor Melodien und Harmonien keine Angst hat, die andere vielleicht als over-the-top meiden. Was Frederik anfasst, wird zu Gold. Nicht anders auf der B-Seite von Skanfrom. Obwohl sein Part eigentlich ein trauriger ist, denn: auf dieser Platte verabschiedet er sich offiziell von seiner Computerstimme, die aus seinen Hits bislang nicht wegzudenken war. Brav sagt sie ‘Auf Wiedersehen’, was ja Hofnung macht. Sonst läuft alles nach Plan. Skanfrom bounced, pumpt, rockt und moscht den Elektropop, bedient sich der wunderbarsten Zweitonmelodien und lässt mich zumindest aus dem Fenster schauen auf den Park und die Spatzen zählen. Ich habe heute Geburtstag, werde 12 Jahre und habe ein analoges Melodie-Implantat von Roland bekommen. Das setze ich mir jetzt ein und gehe rocken. mailto:adsr@arcormail.de

thaddi

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