GEScirculations

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Die G.E.S. (aka Jan Jelinek) wird zur Stiftung, die bitterarmen Sample-Musikern bei Rechtsstreitigkeiten finanziell unter die Arme greift und endlich die längst überfällige Lobby-Arbeit für das Sample als solches macht. Der Chef der G.E.S. steckt ja auch knietief mit drin! Wie unklar die Grenze zwischen Sample und Realität ist, dazu dient diese CD. Field Recordings, scheinbar wahllos zusammengestellt, auf denen immer Musik, bekannte Musik, allerdings verfremdet, zu hören ist, sollen die These unterstützen: Ist diese Musik einmal Teil des öffentlichen Raums, ist sie eben öffentlich und kann verwendet werden. Denn wenn auf dem Jahrmarkt durch Zufall Michael Jackson auf der Achterbahn läuft, man aber eigentlich das Karussell aufnehmen will … Pech gehabt, Michael. Ein skurriler Geheimbund mit Digitalmasken und dadaistischer Aktionskunst in der GEMA-Kantine ist so oder so längst überfällig. Alle Daumen hoch deshalb. Die Musik? Unhörbar. Macht aber nichts.
thaddi
http://www.faitiche.de

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