Sarin? Vielleicht doch lieber diese Bassdrum. In komplett radikalisierter Reduktion killt Glimpse so ziemlich alles, was bislang durch die Boxen strahlte: Da nehmen wir den Schwachsinn mit dem Arschschütteln auch nicht so ernst. “L Plates” dreht sich dann in eine völlig andere Richtung, Christopher Spero entwickelt einen locker pulsenden Slammer mit Kontaktmikros an den Mundstücken fantastischer Jazzer und dem Brüllen der Tripods, will dabei aber eigentlich nur Indie sein. Derart brillant strahlte die Sonne lange nicht mehr. Versteht Tom Demac natürlich alles überhaupt nicht und segelt mit seinem Remix direkt ins Verderben. Dann doch lieber “Whiles”, eine ganz vorsichtige Annäherung an die allerletzten BC-Überbleibsel, kongenial archiviert und durchdacht. Digitale Käufer bekommen dann noch den “True-South-Remix” vom South Soul Project, der in seiner gebreakten Versponnenheit die Geschichte von einer ganz neuen, aber nicht undenkbaren oder unerwarteten Seite aufzieht.
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thaddi

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