Sébastien Roux aus Paris ist auf seinen letzten Alben eher dadurch aufgefallen, dass er Gitarre und Computer in ungeahnt schöne Verbindungen zerren konnte. Auf dem neuen Longplayer überwiegt allerdings das rein Digitale, außerdem stammt die Musik zu gleichem Teil von Eddie Ladoire. Für jeden der neuen Tracks gibt es ein beiliegendes Foto, das entweder die Stimmung ins Bild übersetzt oder nebenher als Katalysator fungiert zum tiefen Eintauchen in die wertvollen Klanglandschaften, die dem Bandnamen alle Ehre machen. Heller und friedlicher gehts wahrlich kaum. Auch wenn die Gesamtästhetik in ihrer Glitch-Verherrlichung schon fast abgedroschen klingt, setzen sich die Ruhe und Klasse der Musiker durch und verwandeln die einfachsten Sounds und Drones zu mächtig sublimen Partikeln, die sich ineinander fügen wie die flauschigsten Wolken am Firmament. Sehr fein.
http://www.optical-sound.com
ed

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