So still. So tuschelnd. So einschmeichelnd. Minimaltracks könnten manchmal ganz grün hinter den Ohren sein. Das alberne “Bye, Bye Darling” mit seinen kurzen gehechelt jaulenden Vocals und dem smoothen “Comment tu t’appelles” ist so warm wie die Nase eines jungen Fohlens, dem man gerade die erste Ernte aus der Zuckerrohrplantage unter die Nüstern hält. Flauschige Musik durch und durch. Und auch “Hanibal Le Chinese” ist in diesem leicht erstickten Ton aus Stimmen, Bass und Geklacker gefangen, der einen immer tiefer in die Wirbel des Nichts hineinführt, als wären alle Wände der Zwangsjacke nicht nur toll gepolstert, sondern aus diesem Stöffchen, das so zart und elegant geschwungen, so zierlich gemustert, so seidig glänzend ist, dass man die Enge gar nicht mehr merkt.

bleed

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