In den Tracks von Hugo Slime swingt so viel mit. Die pure Faszination für die Anfänge von House, der warme Groove von Soul, die Stimme die immer wieder auf mehr verweist, kleine Fragmente aus Samples, die die Geschichte von House in England selbst bis zu Drum and Bass wiederaufnehmen, und dabei manchmal sogar auf Mark & Dego verweisen, ohne irgendetwas anders als eine grundsätzliche Bestimmung seiner selbst dabei sein zu wollen. Jeder der Tracks klingt so wie ein vergessener Klassiker, etwas das man immer schon kannte, aber sich auch immer schon gewünscht hatte. Musik die genau den Nerv trifft und in ihrem warmen Swing einfach durch und durch voller Sicherheit selbst in den kleinsten Grooves steckt. Ich glaube dem Pressetext gerne, wenn er behauptet, Hugo macht seit 20 Jahren Musik. Als Dj oder wie auch immer, auch wenn man wirklich noch nie von ihm gehört hat, aber selbst wenn es eine Simulation wäre, würde das nichts an der Musik ändern. Killer auf allen drei Tracks.

bleed

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