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Ian Simmonds ist ja kein Unbekannter, auf diesem Album lässt er sich ganz fallen in eine bisweilen psychedelisch anmutende Reise in perkussive Beats im dubbigen Fluss. Den Titel bezieht das vielschichtige Werk aus Simmonds’ Aufenthalt im sächsischen Burgenland, wo er sich tatsächlich auf der Burg Wendelstein musikalisch eingerichtet hat. Kann mir schon vorstellen, dass der Gute eine Menge Rauchwerk im Gepäck hatte. Dennoch verzettelt er sich nicht bei seinen Kompositionen, sondern bekommt auch im ausuferndsten Sessionteil noch rechtzeitig die Kurve. Zwischenzeitig ein paar schöne Zeilen eingestreut, kann er mit diesem fast 80-minütigen Opus am Ende richtig bewegen, weil sich nach intensivem Hören erst die Tiefe offenbart.

tobi

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Elektronische Lebensaspekte.

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