Antony Ryan und Robin Saville folgen weiter ihrem elektronischen Baldrian-Folk, der Analoggeräte aus dem Waisenhaus rettet und ihnen die Heizdecke umlegt. Hier sorgt man sich um die kleinen Töne. Verhaltene Balladen an der Grenze zu Soundscapes raffen sich zu tapferen Melodien auf, die im Scharren und Schnarren ihre eigenen Spuren verwischen. Isan schieben ihre Sounds zwischen der Kammer des armen Poeten und der feierlichen Leere von Flugplatzhallen hin und her, bis sie einem so zwingend logisch und unhinterfragbar erscheinen wie der Songtitel: “Anteaters eat Ants”. Die einfachsten Weisheiten sind die berührendsten. “Lucky Cat” ist weder Clicks noch Glitch noch Dub, das ist Astrid Lindgrens Tomte Tummetott, wenn alles schläft. Man reitet mal wieder durch Wintermärchen, und der Knispelwald erstrahlt in tausend Kerzen.

janj

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