Soundtrack-Untermalung für einen Skateboard-Film? Als ob es diese Info gebraucht hätte, um zu wissen, dass Isolée in acht Minuten mal wieder ein Mikro-House-Kleinod zusammenbaut, das in derartig organischer Wärme wohl derzeit nur Rajko Müller aufs Parkett bringt. Harmonisch mit hibbeligen, doch stets kuschelnden Chords, organisch und warm wie eh und je – Schmachttunes für die Seele. Gedankenverloren im Schatten des Uns-Kann-Sowieso-Nichts-Passieren-Gefühls. Diese Gitarren, ihr Delay-Anzug von Rippertons-Remix, auf dessen Label die Single erscheint, der Minimalismus, die Strenge von Baikals Version und überall diese Glockenspiel-Nadelstiche, die “Dennis” zu “Dennis” machen – Müller hört einfach nicht mehr auf zu grinsen und wir machen mit.

Weiß

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