Mr. Baumann, der nebenher noch Soulphiction auf Perlon macht, schlendernd hier bester Laune in einen kickend-wirbeligen Housetrack irgenwo zwischen Detroit und Modernist, zwischen herzzerreißender Selbstübersteigerung und extatisch gradem Groove. Die Rückseite ist bollernd-minimaler, rollt auf der Bassdrum und rührt mit den Hihats rum, bis der Bass macht Brumbrum. (Und sie sind wohl auch noch stolz auf diesen Reim?). “Zippers” heißt es, und wir wissen genau was für eine Anspielung dahinter steckt, verraten unseren Lesern aus Gründen des Tierschutzes aber nicht alle Schweinereien. Wie auch “Centerfold” z.B., das das Vergilben von projektionistischer Autoerotik als knisternd vergangen Verhallendes darstellt, in all seiner Monotonie aus Hoffung und tiefer Einsicht in das eigene Versagen, in dem jeder Ruf an sich selbst in der gähnenden Leere nur als Ästhetik verhallen kann. Ach so. Funky.

bleed

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