Die Straßen und Wege, über die James Brooks aka Land Observations uns hier berichtet, sind die alten, ja, ganz alten römischen Pfade, die sich durch Europa, das ganz alte Europa ziehen. Während an der Oberfläche tagesfliegenartige Idioten Verschuldungen beschuldigend hin- und herschieben, lagern da weit unten diese Verkehrsadern. Brooks’ Job als bildender Künstler und künstlerischer Forscher macht sich bemerkbar. Ansonsten hat er mit seiner Band Appliance zur Jahrtausendwende (schon wieder Altes) begeistert, wenn auch stets mit deren Post-Krautrocky etwas hinter Acts wie Tortoise, Trans Am oder For Carnation hinterherhinkend. Brooks’ Landbeobachtungen sind ohne Rock und voller Kraut. Dabei aber fast eher minimal-repetitives Entspannen als Frickeligkeit.
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cj

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