Bedenkt man, in welch technisch artifizielle Klangästhetik House sich entwickelt hat, mutet einem diese superklassische Garage-Vocal-Nummer wie antiquarischer Soul an. Wehmütige Metropolenversprechen in abgemildertem Diven-Lamento und House von einer Backingband, die auch Sade in griffigeren Momenten hätte begleiten können. Kinders, erstickt ihr nicht langsam an eurer süffigen Gediegenheit? Bassisten mit breitem Hemdkragen, Funkgitarristen mit breitem Grinsen und Perkussionisten mit breitem Arsch freuen sich auf ihren Feierabend. Die Instrumentalversion holt im techigeren Mix das elasto-bouncige Potenzial heraus, bleibt aber zu Bonusbeats-mäßig.

jeep

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