Soundscapes der imaginären Art, kaum faßbar wie die Titel selbst, und dennoch besteht da eine Verbindung, eine luftige zwar, wie die herumschwirrenden “luminous particles” in “Transit” (1998), die zu einer “continuous discontinuity” zusammengemorpht immer wieder die Klangmaterie beschneiden, “crevasses between sky and sky” figurieren. Hierzwischen kann sich so etwas wie Übergang ereignen. “Zénith” (1999) ist eine “formal expansion of form”, die den Klang und seine Entwicklung von Spannung und Entladung, “rupture/catharsis” ebenso betrifft wie das sphärische Umherschweifen der Singstimme, bis sie dann semi-phonetisch an Gestalt gewinnt. Oder ein kühles environment von Feuer und Öl spuckenden, in der Sonne glitzernden Raffinerieanlagen nahe “Pointe-aux-Trembles” (1996), wo die Zeit stillzustehen scheint, die große “maman machine” beschworen wird, “amène moi”! Und die Verknüpfungen, die diese Maschine pars pro toto zwischen “elasticity/contraction” (“Décap”, 2000), zwischen den vier Plateaus vollzieht, bleibt zwar unmerklich, kaum sichtbar, aber es funktioniert.

xenya

Leave a Reply