Mitte Karaoke kommen zurück mit diesem Hit, zu dem der mobile, immer größer werdende Fanclub schon das ganze letzte Jahr rundrum um die Welt kollektiv bärig gesteppt hat. Und bis zum Album dauert es wohl auch nicht mehr lange. Gute Nachrichten auf der ganzen Linie. Der Pandabär also, hat oben tolle Bleeps, die zum allerersten mal in der Musikgeschichte so klingen, als wären sie wirklich für Pong gemacht worden und hätten gleichzeitig noch die Kunstform der Stakkatoarpeggio erfunden. Unten dann deepe Klonks, die ganze Lastwagenfuhren voll Funk vor sich herschieben und schräg gesetzten BängBängs drücken, aber wie. Dazwischen spielt die Orgel einen wunderbar funkelnden Stabreim mit Sonnenhut. Während sich dann noch die Detroitstrings ihren Platz im Arrangement verschaffen, sind alle eh schon am Mitsingen und lauschen wissbegierig, was die Pandas da denn nun im Club machen und wann wer warum gehen muss, wo doch alles eigentlich im Moment so super ist. Ich bin für Charterfolg und TopOfThePops Auftritt. Ego Express halten sich in ihrem Remix dann fast ängstlich an den Detroiter Reminiszensen fest, lassen Dominik kaum zu Wort kommen und schluffen dennoch einen herrlich weiten und verzaubernd verschlafenen Housetrack hin. Ihren eigenen Remix gehen MK dann schon etwas schroffer an, zerren die HiHat nach vorne und verketten die Drumcomputer. Reduziertes Kicken. Bevor sie dann die Schere auspacken und die Vocals komplett neu und sinnlos zusammensetzen. Zum Ende schließlich noch “Suktinis”, ein fluffiges Streichergedicht mit hin- und herflitzenden Pulsmelodien. Wie damals eben als alles begann. Besser geht nicht. Nein.

thaddi

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