Mutter sind ein KERL, ein fieser wie kein zweiter, aber treu, und natürlich MAX Müller, oder so ähnlich. Vielleicht zu zeitgleich, um Mutter von Doris zu sein, der tödlichen, wenn sie dann nicht auch mal mitmischt, who knows? Die Informationen sind spärlich um den Mythos Mutter, Mythen sind ja auch nicht fasslich, also lassen wir das. Vielleicht Mutter “Kraut”, und die rockt kräftig, so wunderbar perkussiv wie Amon Düül zu ihren besten Metronome-Zeiten. Der Einstieg findet sich sogleich, und führt mitten hinein in eine dronige und pulsierende Rhythmus-Masse (“Paris London New York”), aus der zu entrinnen allein ein Fade-Out leistet. Lockern! Ausschütteln! Ab durchs Fenster (“1.0”) , dann ein Ruf ins Leere: “Wer ist das Mädchen?” Kennen wir, meist nicht in diesem fortgeschrittenen Stadium, aber beschäftigt uns täglich, dort oder hier, “Neben dir?!”. Aber der Reißer des Sommers, der nur nach vorne will, der Wille selbst ist, der reinfahren will in diese so mobile Architektur der Gebeine, unter die Haut gehen will, ist angekommen, unter der dünnen Haut. Nun wohnt er, “sie sind gekommen um uns…”, und kann jetzt bauen, eine “Neue Gemeinschaft”, die jede einzelne Faser des Körpers in Bewegung setzt, mit langen ausholenden Bewegungen, immer weiter vorwärtsdrängend. Ich kann Stockhausen überhaupt nicht verstehen, der Bote der ZEIT brachte offensichtlich lückenhaftes Material, das ihn zu dem Kraut-Kommentar hinreissen ließ, “was hält sie eigentlich zurück?” Keine Ahnung, nichts.

xenya

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