Natürlich. Nach Smart Music jetzt auch noch Clever Music. Zum Glück haben die beiden Webseiten aber rein gar nichts miteinander zu tun. Bei den Clevermusic Boys aus London um die Veranstalter Mark-Henning und Alex Stephen ist der Labelname aber Programm, in dem man den Vielproduzierer Pheek aus Montreal von Epsilonlab für den ersten Release gewinnen konnte. Blubbs, die in alle Himmelsrichtungen zappeln wie in “A Remedey (4 all)” beschwören die Snare gerade zu herauf, während die Hi-Pass Kick im klinisch-räumlichen “Jaune Orange Therapie” ganz schön auf die Ohren puncht. Die schiebende Bassline und die windigen Sphären in “Anticipation 1” machen aus dem Floor einen Eisschrank. Dafür wird “Laika Memories” trotz der wuchtigen Beats etwas wärmer durchblutet. “Magda had a little Troll” zerbröselt am Ende auf dem Operationstisch nochmal sämtliche Gewebeproben dieser EP, um sie zu einem blubbernden Brei zu zermantschen dessen Genuß für nervöse Epileptiker eine Gefahr darstellen könnte. Hybrid kristalin zuckender Laptop Funk für Gefäßchirurgen.
http://www.archive.org/audio/audio-details-db.php?collection=clever&collectionid=clever001&from=BA
silver

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