Die Personality Show geht weiter. Und endlich legt Phon.o auf dem Modeselektor-PengPeng-Label Tracks vor. Dass die sich gewaschen haben, dürfte ja klar sein. Der Abbey Road würde so ein Sound mehr als gut stehen. Wo doch der sortenreine Step schon seit längerer Zeit in Gefahr ist, von der graden Bassdrum und langweiligen Attitüden bedroht zu werden. Phon.o regelt das in fünf deepen Minuten wieder zurecht. Mit dieser gewissen Berliner Schräglage, glitzernd, funkend, kickend. “Slavemode” zeigt auf der B-Seite, wie Burial, mittlerweile nur noch ein Schatten seiner selbst, versucht an etwas Anschluss zu finden, was schon lange nicht mehr von ihm zu hören war. Was für ein Track. Mit dem Trademark-Schlacker, aber einer Vision von Euphorie, die einem auch reines Prozac nicht geben kann. Für so ein Wagnis muss man gemacht sein, geboren sein, ja, verdammt sein.
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thaddi

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