Man kann gar nicht oft genug betonen, dass Raz Ohara vor seinen zahlreichen spannenden Kooperationen und weit vor der Gründung des Odd Orchestras, einer wirklich neuen Version seines Ansatzes, mit einigen Alben und vor allem dem Höhepunkt “The Last Legend” die wunderbarste melancholische und dennoch federleichte Musik dieses Planeten seid Nick Drake gemacht hat. Hiermit also nochmals empfohlen. Das Odd Orchestra hat Herrn Ohara zurück in die elektronische Spur gebracht, ohne ihn seiner glitzernden Tragik zu entkleiden. “II” ist sogar noch etwas beschwingter, noch mehr Indie-Prince als das Debüt unter diesem Namen. Schön, dass Ohara mit Oliver Doerell und Tom Krimi offenhörbar Weggefährten gefunden hat, die ihn inspirieren und gleichzeitig konservieren. Wieder mal ein ganz großes kleines Album, ewig laufend.
CJ

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