Wir haben ihn vermisst. Und Raz hat sich offensichtlich eine Weile im Studio vergraben und alles noch einmal von vorne angefangen. Die Tracks sind so deep und mit seiner Stimme verschmolzen, dass man sie gerne schon Pop nennen würde, wenn es nicht so konzentriert klänge. Soul ohne Ende und ohne Kompromisse, durchdacht bis in die kleinsten feinsten Sounds, swingend, aber mit dieser sanften Melancholie, die alles so zerbrechlich und offen wirken lässt und dabei die Tracks in alle Richtungen öffnet. Vier Monstertracks der Empfindsamkeit, die für mich definitiv klar machen, dass sich dieses Jahr wirklich keiner mehr mit einem elektronischen Feature-Gesangsalbum auf die Bühne wagen sollte, denn Raz zeigt einfach, was geht dieser Tage und dringt auf Tracks wie “Deeper” dann auch noch so weit in die Struktur des Tracks vor, dass man fast schon mit ihm verloren geht. Wie lange ist die letzte EP her?

bleed

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