Platte des Jahres. Wir alle wissen, dass diese Dinger immer kürzer werden, dieser FuckUp des Universums lässt uns uns aber nur noch heftiger an diese 12″ klammern, sie immer und immer wieder umdrehen, das Gefühl für schwelgerische Housemusic in uns aufsaugen. Perfekter Track, ganz klar. Mit Preacher, herrlich kratzenden Strings und japanischen Drums. “Lonely Clarinet” rettet die Streicher auf die A2, ist eigentlich schon Soundtrack für den Film, den man sich noch auf dem Titeltrack ausgedacht, unbedingt drehen will, um allen zu zeigen, wie der Hase nun wirklich läuft, wenn es HiHats regnet auf der Wiese. So luftig. Auf der B-Seite nimmt sich zunächst Julius Steinhoff des Titeltracks an. Neulich erst bewies er auf Geography seinen 707-Zwang, hier kann er die Bassdrum noch länger blitzen lassen. Schon wieder diese Streicher. “The Sun Orchestra” schließlich katapultiert uns alle gemeinsam in den Abspann des Disco Valley, wo der Bass immer noch slapt, obwohl ihm das Rhodes schon das Taxi in die Unendlichkeit gerufen hat. So geil das alles, so irre geil.
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thaddi

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