Bei Strays neuer Single auf Modulations wird wieder einmal deutlich, dass sich der in Leeds lebende einfach keinem Trademark unterwerfen möchte. Immer wieder lotet er die 170BPM neu aus und bedient sich anderer Einflüsse als noch beim letzten Release. Und fast ein bisschen überfällig mag die hier nun ins Ohr stechende Hinwendung zum hektischen Juke-Sound erscheinen, der doch schon so viele seiner Kollegen vor ihm verfallen sind. Bei “Ginseng Smash” noch etwas verhalten, basiert dieser Tune vorwiegend auf abstrakten Amen-Figuren, die von hektischen Hi-Hats und blubbernden Bleeps unterfüttert werden und so die Brücke zum Juke schlagen. Auf der Flip “Akina” dann aber etwas konkreter mit einem bis zur Unkenntlichkeit zerhäckselten Vocal, das fast schon schamanischen Charakter aufweist, und wundervoll wie wild arrangierten 808-Sounds, die nur ab und an von dem von Stray so heiß geliebten Amen-Break unterbrochen werden. Die Toolhaftigkeit lässt sich zwar nicht leugnen, Spaß macht es aber allemal.
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