Eins muss man Zckr lassen. Die kennen keine Gnade. Eins der wenigen Label, die sich konsequent mit immer abstrakteren Releases zu einer Institution entwickeln, bei der es vor allem gilt, die Entwicklung voran zu treiben. Tap 909 steigert sich hier auf dem ersten Track in ein Gewitter aus Beats hinein, das voller analoger Unbefangenheit losgelöst in einer solchen Konzentration an allem vorbei scheppert, dass man bestenfalls noch die abstraktesten Chicagoverwandlungen als Referenz heranziehen könnte, und dann dreht man um und ist mitten in einem Gewitter aus zerrenden Feedbacksounds und wild dronigem Experimentalgewitter. Seltsam, aber wir lieben diese Seltsamkeit nicht nur als Attitude, sondern eben auch als unbeirrbar ästhetische Haltung.
http://zckr-records.de
bleed

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