Schluss, Aus. Seit 2004 treibt Brad Rose aka The North Sea im Experimental- und Noisebereich sehr erfolgreich seine Anhängerschaft in die Höhen und Tiefen elektronischer Soundbearbeitung. Jetzt hängt er zumindest dieses Projekt an den Nagel, “Grandeur & Weakness” ist der letzte Release unter diesem Namen. Wie auf dem Vorgänger “Bloodlines” für das Type Label zerrt Rose sein Ausgangsmaterial durch alle Filter, derer er habhaft werden kann. Heraus kommen spiralartige, in sich zerfallende aber nicht gänzlich auflösende Drones, durchschossen von fett im Raum stehenden, schweren Synthbombern. Das Ganze hämmert immer knapp am Kontrollverlust, überschreitet diese Grenze aber nie. Wer denkt, sich just im Moment enger binden zu müssen, nehme “Grandeur & Weakness” als passenden Testgenerator, um zukunftsweisend daran forschen zu dürfen wie der entsprechend Partner hierauf oszilliert. Womöglich wird es dann etwas holprig, aber auch das hat der Artist schon vorgedacht – das eine oder andere Getrommle holpert hier schlagwerkerverloren über die Tracks. Na also.
http://www.rubbercitynoise.com
raabenstein

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