Sirenen und Koryphäen aus den nordischen Gefilden bevökern hier in der dänischen Auflage.
Irgendwo zwischen Björk und Warp, abgemischt mir Trip Hops goldenen Stunden. Als Summe kommt diese Kombination nicht der Neuerfindung des musikalischen Rades nahe, besitzt kurzweilig gesehen aber das Potential für ein Gefühl von Pop-Avantgarde. Alleinstellungsmerkmal stellen die Videos bereit, die bei Tune von Vocals über Produktion hin zur visuellen Komponente fast komplett in einer Hand bleibt: Kristian Ravn Ellestad führte Tone in die Welt der Abstact Videos ein und steuerte (noch) einen Großteil der Performance-begleitenden Clips bei. Hypnosetauglichkeit bieten die abstrakteren Werke mit einem Dubstep/Warp Records anmaßenden Beat-Teppich, Trip Hop nahestehende Werke gleiten ohne Widerhaken schnell durch das Trommelfell hindurch. Somit spielt die B-Seite der LP solide auf, während viel Platz für Staub auf der anderen Seite des Plastiks bleiben wird.
moritz

http://www.ponyrec.dk

3 Responses

Leave a Reply

Your email address will not be published.