Ist es Jazz? Traditioneller gar? Tupolev aus Wien verwirren auf ihrem zweiten Album mit vermeintlich einfachen Mitteln die Hörer. Sie spielen Lieder ohne Worte im Jazzarrangement, das immer wieder zwischen Rock und Neuer Musik zu changieren scheint. Das alles klingt zugänglich, aber in den scheinbar unendlichen Melodien kann man schon mal die Übersicht verlieren, rhythmische Vertracktheiten gehören ebenso zum Tagesgeschäft. Und dann ist da noch die Elektronik, eher Geräusch als Ton, das wie eine unterschwellige Störfrequenz daher kommt, diskret, doch irritierend, besonders als Kontrast zum komplexen Wohlklang der ansonsten akustischen Besetzung. Sehr feinsinnige Vexierspiele mit doppeltem Boden.
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tcb

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Elektronische Lebensaspekte.

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