Mit “Sonne = Blackbox” strickt Jan Jelinek weiter an seiner Legende der äußerst musikalischen, aber leider viel zu früh verstorbenen von Wilhelm Reichs Orgonenergietheorie begeisterten Apothekerin aus Berlin. Zusätzlich zu ihren früh-elektronischen Klängen zwischen Delia Derbyshire und NDW experimentiert die Hobbymusikerin dieses Mal mit ihrer Stimme. Ihre Musik klingt hier skizzenhafter und experimenteller als auf dem ersten Album; nicht umsonst soll Bogner ja Kontakt zu Herbert Eimert vom Kölner Studio für elektronische Musik gehabt haben. Der CD liegt ein Buch mit Zeichnungen und Fotos aus Ulrike Bogners Leben sowie Texten von Momus, Andrew Pekler, Tim Tetzner, Bettina Klein und Interviews mit einem Orgonforscher und einer Ethnologin bei. Die Musik macht aber auch ohne das ganze Drumherum Spaß.
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asb

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