Der Name dieser Compilation könnte leicht als Politikum missverstanden werden. Und auch wenn die Schublade House derzeit wieder häufiger geöffnet wird, geht es nicht um Purismus sondern um ein selbstironisches Augenzwinkern wider den Style-Ernst. Der Weg alias Spannungsbogen ist das Ziel – und en passant ein ganz bisschen Understatement. Beginnt der Spaß noch langsam und moody mit deutlichen Referenzen an eine Zeit, als es House noch nicht gab (Roots Unit, 6th Borough Project), wird dann langsam der Pitch nach oben geschoben, während die Erdung in den Ursprüngen bestehen bleibt. Disco-Fans bekommen ihr Geld also auch nicht zurück. Selbst 80er-Elektro-Sounds scheinen durch (Mugwump, Walter Jones). Meister Dixon darf hier für Hunee nur den Weg bereiten und Jacob Korn transporniert Jean-Michel Jarre ins Jetzt. Und am Ende ist House mehr – mehr als die Summe seiner Bestandteile. Vom Umtausch ausgeschlossen.
m.path.iq

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