Und wieder fliegt dieses eigene Universum an uns heran, öffnet sich und gewährt uns Einlass. “Pop Ambient” ist längst eine Institution des versierten Ausgebremstseins. In stressigen Zeiten empfiehlt sich die Medikation durch diese Musik. Esoterik oder Fundamentalismus unnötig, denn das hier hilft beim puren Zuhören, allerdings eben zu, nicht nebenbei. Wobei die 2012er-Folge (nach der ebenso tollen und fast etwas verspielten 2011er mit u.a. Alva Noto/Blixa Bargeld) nach kleinsten Rhythmusandeutungen etwa bei Triolas oder Marsen Jules’ Track dann eben doch wieder im großen Dahin-Schweben (Mohn, Morek, Superpitcher) und der Laptop-Neoklassik mündet (Wolfgang Voigt, Simon Scott). Loops, Repetitionen, Ruhe, Rückverzauberung. Echt immer weiter.
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cj

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