Ah, Vikter, noch einmal dieser Augenaufschlag, wenn du die Seidenbettdecke zurückschlägst. Und die Band spielt hinter chinesischen Wandschirmen. Der Mann meint es ernst mit dem Projekt ”Schlafzimmersoul fürs Broken-Beat-Zeitalter“. Er hat dabei eine schmelzende Raffinesse erreicht, die viel zu kristallin ist, um in Schwulst unterzugehen. Sogar ein gezupfter Standbass darf hier rein in seine Verführerkemenate. Der bouncende House-Track zum Schluss zerreißt sich etwas zwischen Tanzdruck und Soul-Galanterie, aber vielleicht klingt Vikter mir da auch nur zu sehr nach Lenny Kravitz. Den gleichen Tätowierer haben sie ja. Und, Leute, nur so am Rande, hört mehr Barock-Kompositionen für Gitarren-Duos.

jeep

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