Vincent I. Watson bringt uns mit seinem achten Studioalbum zurück zum Ambient in seiner reinsten Form. Sphärisch, sanft und warm. Mit geschichteten Keyboardsounds, die sich immer zum passenden Zeitpunkt verändern und etwas Neues bieten, kurz bevor Langeweile eintritt, übernimmt Watsons Album die Kontrolle über die Stimmung seiner Hörer. Obwohl die Dramatik der Platte eine innere Achterbahnfahrt durch verträumte Heiterkeit und depressive Dunkelheit verursacht, funktioniert sie sehr subtil, lässt viel Raum und drängt sich niemals in den Vordergrund. Sie zwingt einen geradezu zur Einkehr in die eigene Gedankenwelt und während ich mich noch an Philip Glass’ Soundtrack zur Truman Show erinnert fühle, kann ich mich nicht dagegen wehren, vom Hauptcharakter des Films inspiriert, über die Sommer, Sonne, Strand und Fidschi-Inseln nachzudenken. Eine Platte zum inneren Reisen!

bb

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