Ich wette, daß Visco Space “Kohina” von Hersti (Sähkö 004) nicht kennt, und doch sind die abstrakt-stumpfen, rostigen Beats unterlegt mit einer gnadenlos guten Erdbebensimulations-Bassline, die es in sich hat. Sehr elektronisch hat sie gar nichts mit dem anfänglichen Konsequent Motte gemein, den Dancefloor um jeden Preis rocken zu wollen. Visco Space macht darke Elektronik-Death Disko- Musik, apokalyptisch, aber beseelt von einer Form von Elektrizität, die in sich schwingt, als könnte sie nie aufhören. Was aber danach anhand seines letzten Stücks kommt, mag nur beweisen, daß Christian Morgenstern auch mit dieser Platte sich eine Tür offen läßt für kleine melodische, völlig anders geartete Stücke, die trotz ihrer Schönheit etwas Verzweifeltes in sich tragen, das anzieht. Tolle Platte! Tip!

rrr

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