Eigentlich viel zu persönliche Songs, als dass man sie besprechen könnte. Denn Will Samson erzählt in den acht Tracks seines neuen Albums so viel über sich selbst, dass man das zwar dankend annimmt, aber teilen? Nein danke. Wäre ja auch noch schöner. Samson hat die größte Hürde des Musikmachens gemeistert. Sound. Keine Digitalität, keine Tricks, keine großen Studios. Analog und so preiswert wie möglich. Ein befreundeter Musiker hinterließ ihm Tapedecks, die auf dieser Platte nun zum Einsatz kommen. Welch ein Rauschen! Nicht das einer schlechten Soundkarte, das echte, das wirkliche, das pumpende, das mit den analogen Dropouts. Die waren immer besser als die mit Küchenmesser auf der CD simulierten. Und so wogt alles in perfekter Eintracht. Die reduzierten Klänge, die überbordenden Vocals, die kleinen Gitarrenfiguren, die Synthesizer-Atmos, getragen von einer einzigartigen Wärme, die nicht nur der CD den Hals zudrückt. Unerahnte Tiefe tut sich auf, nie wollte man sich lieber fallen lassen.
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thaddi

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