Simon James und Dan Hastie melden sich mit dem Nachfolger ihres ersten Albums als Woolfy vs Projections von 2008 zurück und versuchen sich weiter darin, die absolute Unbekümmertheit und Entspannung auf Tracks zu bannen. Völlig unverkopft und unverkrampft ist dieses Album, man kann den beiden keine Strategie oder den Willen nachweisen, irgendetwas ganz Besonderes zustandebringen zu wollen, woran sowieso fast jeder scheitert. Woolfy vs Projections machen es richtig: sich bei eher unüblichen Sparten zu bedienen, bei softem Rock und balearischem House etwa, und am Ende einen wirklich markanten Sound daraus zusammen zu mixen. Es klingt nach Destroyer mit mehr Swing, nach Hängemattendisco mit charmantem Yacht-Groove. Hätte ich eine Strandbar, würde da ab sofort einmal pro Tag “The Return Of Love” laufen.
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MD

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