Dass Yann Tiersen mehr kann, als die Amelie zu klimpern, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, und so nutzt er die Chance, als neu gesignter Mute-Künstler dem dunklen Pop ein neues Gesicht zu geben. Natürlich ist hier im Ansatz noch viel ähnlich süßlich barock wie man ihn eben kennt, “Dust Lane” kann aber mehr. Fast schon irritierend noisig arbeitet sich Tiersen zum Beispiel an einer ganz spezifischen Tradition des französischen Chansons ab, die sonst eher Dominique A hochhält. Das überrascht und macht glücklich. Dazu kommt die spürbare elektronische Note, die den Tracks im Allgemeinen und dem Piano im Besonderen, das natürlich auch auf “Dust Lane” eine tragende Rolle spielt, mehr abverlangt, als man das erwartet hätte. Höhrenswert.
http://www.mute.com
thaddi

Leave a Reply