Die taz darf ihren TV-Spot mit Bild-Leser-Ulk wieder zeigen.

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2005 warb die taz mit einem Werbespot, in dem ein Bild-Leser verulkt wird – was der Springer-Verlag nicht witzig fand und erfolgreich gegen den Spot klagte. Das Oberlandesgericht Hamburg folgte 2007 jedenfalls der Bild-Argumentation, dass der taz-Spot Bild-Leser “menschenverachtend herabsetzt”.

Jetzt hat der Bundesgerichtshof das Urteil kassiert, die taz darf ihren Ulk-Spot wieder zeigen und Bild ist eine amtlich bestätigte, beleidigte Leberwurst:

Unzulässig wäre eine vergleichende Werbung nur wenn sie die Konkurrenz “dem Spott und der Lächerlichkeit preisgebe. Das sei beim taz-Spot aber nicht der Fall. Ein Durchschnittsverbraucher sei heute an “humorvolle und pointierte” Aussagen in der Werbung gewöhnt.

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