Ilja Karilampi ist musikalischen Mythen auf der Spur

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In einer herrlichen kleinen Musikdokumentation von 2009 erzählt der schwedische Künstler Ilja Karilampi die Geschichte von Dr. Dre, indem er diese immer wieder mit seiner eigenen verschneidet und durch traumhafte Ideen verspiegelt: Etwa den Einfluss des Architekten Frank Lloyd Wright oder auch Rudolf Steiners auf das Werk von NWA und Dre selbst.

Aktuell ist der neueste, zweite Film des Autorenfilmers und Musikfans Karilampis zu sehen. In der Berlinische Galerie läuft die Dokufiction über eine Live-Performance und anschließende Hotelzertrümmerung von Jimi Hendrix in Gothenburg. Diesem Moment setzt er abermals sich selbst entgegen, als pubertierender, behände tänzelnder Karatekämpfer. Und man lässt sich nur allzu gerne von dem 30-Jährigen Karilampi und seiner schwedischen Stimme auf spekulative Interventionen mitnehmen.

SB_Ilja Karilampi_The Hunter_cover

Außerdem wird nächste Woche Karilampis Miniroman “The Hunter in the Armchair” (2012) als Theaterstück aufgeführt. In der Hauptrolle zu sehen: Der beste Londoner, den es je gab: Unser Freund Oscar, der vor genau einem Jahr das Cover der DE:BUG zierte. Da fragen wir uns natürlich schon, was wohl in den nächsten 12 Monaten aus Lotta werden wird.

Plus: Als Downtown Ilja ist er einmal wöchentlich als DJ bei Berlin Communitiy aktiv.

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