Der Titeltrack stampft passend mit mumpfigen Basskicks vorwärts, stolziert trifft es vielleicht eher, schließlich ist er ja stolz auf den Titel, ist aber doch eher auf die sanften Chords und leicht detroitigen Melodien aus, die ihm schnell das Gefühl eines Klassikers vermitteln, aber irgendwie auch ein wenig den Antrieb zu nehmen scheinen. Stört aber gar nicht, denn so wird aus der Pose langsam ein in die Knie gehen vor der selbstgesetzen Aufgabe. Wir würden uns nur wünschen, der Track hätte sich irgendwann von all dem freigespielt. Ähnlich smooth ist “Jersey Love”, dass verdubbt beginnt, sich in seinen eigenen Shuffles leicht verstolpert aber dennoch von diesem harmonisch flunkernden Zentrum nicht abrückt und sich mit Divenstimme auf die Suche nach der “perfect love” macht. Allein schon wegen diesem Sample, dass mir irgendwie aus Drum and Bass Zeiten noch im Ohr hängt, lässt mich dieser Track nicht los. Manchmal ist man das der Nostalgie seiner eigenen Geschichte halt schuldig. Aber diese flappsigen Bassdrums sind auch zu süß. “The Way” ist einer dieser klassischen deepen Housetracks mit treibenden Chords, kurzer flüsternder Frauentimme und dunkler Erzählung, der mit funkigem Chicagogroove etwas zu selbstverliebt in die hymnische Breite ist. Dennoch durch und durch sehr smoothe EP.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.