Sagen wir mal so. Was soll bei Xylophon-Glöckchen schon schief gehen? Das bimmeln einem eh immer so putzig und charmant die Seele aus dem Leib. Ein paar genüsslich schnarrende Synths dazu, flinker in Filtern verhallter Groove, punktum, der in Musik gegossene Rauch dampfenden Taus. Ein Stück das eher erblüht, vergeht, als irgendwo hin zu wollen. Gut so. Was an “La Valse de la Perinance” ein Walzer ist, muss mir jemand anders erklären, aber die Trompeten-Synths auf hektisch plockerndem Groove mit Subbbassline sind mir eh zu vollmundig angetranced, um hier ein Geheimnis lüften zu wollen. Das klingelnde “Vabene” klingt folgerichtig wie eine Übersetzung des Titeltracks, aber nicht immer ist eine harmoniewechselnde Einton-Bassline die absolute Erfüllung, vor allem wenn sie in so einem 70er Pathos endet. Dennoch, charmante EP und wenn man einen Hauch mehr Kitsch verträgt, als die Welt verdient hat, dann ist man hier richtig.

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