Es gibt sie noch. Die Platten, die es sich mit Bassdrum, Sinuston und Bonuswelle gemütlich einrichten. Purer Sähkö-Sound. Leicht angekratzt, digital irgendwie. Rein, wie das Wasser aus dem Hahn. Ein Fluss. Endlich mal etwas, das sich lohnt Minimalismus zu nennen. Das Beharren als Kunst aus allem etwas Besonderes zu machen. Die Hypnose des Blicks, der sich nicht abwenden kann. Und doch entwickelt sich die A-Seite nach und nach zu einem ruhigen Monster, das einem die Ohren ausschält. Auf der Rückseite gibt es einen Chord. Überraschung. Deeper noch und mit einem Sound, der klingt als müsste er für sich die wirren flatternden Randommelodien von Jeff Mills wieder neu erfinden. Pure Nostalgie in sich nie ähnelnden Tönen, die immer wieder tief einatmen zwischendurch und dann zum kurzen Angriff übergehen. Eine brillante sehr pure Technoplatte.

2 Responses

  1. Gott

    mensch bleed,

    das infantil pseudo-minimale gerumsbumse mit sähkö zu vergleichen ist ja gotteslästerung …pfui!

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