In schwerem gelbem Vinyl knautscht sich die Platte mit zwei Tracks in die Welt der dunklen Technoelegien, der angetäuschten Dubs und verschworenen Sounds, die in ihrem ächzenden Krachen eine gewisse Fundamentalität vermitteln, die sich ohne Unterlass durch die kargen Gemälde ihrer sanften Albträume drängt. Musik die klingt wie die drohende Abrissbirne über dem Landhaus, in dem das letzte Piano noch völlig verstimmt seinen allerletzten Gesang anstimmt. Die Rückseite, “Direct”, schiebt sich ähnlich gewaltig durch ihren mechanisch dichten Sound, der wie ein Uhrwerk zwischen Klarheit und getriebener Unaufhaltsamkeit sich selber davon zu laufen scheint. Spartanische Platte, die ihren ganz eigenen trockenen Reiz hat.

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