Endlich mal wieder eine Platte, die von innen nach außen läuft. Echols lässt nichts aus, um wieder dort anzukommen, wo wir alle angefangen haben. Detroit. “FX” täuscht vor, ein smoother Chordtrack zu sein, kickt aber beständig mit seinem ganz eigenen Swing, verrückten Breakdowns und unerwarteten Harmoniewechseln, die einen immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Track, der ständig neu anzufangen scheint, abzubiegen, aber in dieser Unermüdlichkeit doch nie zaghaft wirkt, sondern irgendwie vermittelt: ich kann alles. Der Adam Pole Mix von “Rotation” dreht sich rings um einen Punkt, eine Orgel, ein Scharnier des Glücks, an dem er sich immer tiefer in sich selbst bohrt, aber dabei ebenso voller Erfüllung steckt. “Everybody” im Duane Evans Mix beschwört den Soul als zentralen Punkt und ist hier vielleicht der klassischste Detroittrack mit seinen warmen Basslines und dem spartanisch glitzernden Funk, während am Ende mit “All Of You” die EP dann noch ins Schmachten gerät. Eine extrem klare Platte, die in ihrem Sound überragend transparent wirkt und jede noch so kleine Hi-Hat perfekt gezielt einsetzt, dabei aber dennoch einen organisch lässigen Swing vermittelt. Brillant wie immer.


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