Im Augenschein: Sonys Schlachtschiff HDR-TD10

Auf der CES hat Sony sie zum ersten Mal gezeigt, im April soll sie für stattliche 1.600 Euro zu haben sein, wir hatten vor einigen Tagen Gelegenheit das Teil auf einer Sony-Roadshow schon mal etwas zu befingern: Die HDR-TD10 Handycam, das Schlachtschiff unter den Consumer-3D-Cams 2011.

Die HDR-TD10 sieht nämlich nicht nur aus wie eine futuristische Waffe, sie hat auch ein konsequent üppiges Innenleben, in dem alle relevanten Komponenten zweimal am Start sind: 2 4,2-MP-CMOS-Chips, zwei Optiken, 2 Bildverarbeitungsprozessoren. Damit filmt das Teil dann zweimal HD ohne Abstriche oder Tricks.

Passend dazu wird Surround-Sound aufgenommen, außerdem hat Sony der 3D-Cam auch ein 3,5-Zoll-3D-Display spendiert, das ohne Brille funktioniert und uns beim Hands-on ernsthaft überzeugt hat: Verblüffend tief und klar gestaffelt entfaltet sich der Raum. Kleine 3D-Displays ohne Brillennerv werden dieses Jahr ganz groß, neben Sony sind nämlich schon LG (Smartphone Optimus 3D) und Nintendo (Spielkonsole 3DS) am Ball.

Sony Handycam HDR-TD10

7 Responses

  1. 3D-Ulf

    Ich kann es kaum erwarten das die Cam endlich in den Handel kommt.
    3D wird diesmal richtig durchstarten.
    Ulf

  2. Anton Waldt

    @ jens: die brillenlosen 3d-displays an kleingeräten sind eine andere tasse tee als die 3d-tvs: ist plötzlich viel mehr platz auf den winzlingen. ich höre schon das infodesign trappsen.

  3. df

    ich finde trotz miniaturisierungswahn sollten sie diese größe beibehalten, hat i-wie was werthaltiges an sich – oder? auf jeden fall ein fettes teil in jeder hinsicht

  4. Jean Marie

    Von richtigem 3D sind wir noch weit entfernt. Von mir aus können die Ingenieure diese Pseudo-Technik überspringen und an der Holograpghie arbeiten. Dann wird es erst interessant. Bis dahin wird der sabbernde Consumer scheibchenweise weiter gemolken.