Screen am Rad

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Auch wenn ich mich auf dem Weg in die Redaktion dank der Navi-App BikeCityGuide erstmal habe verfahren lassen, kann ich nur Positives über die App und die seltsam-smarte Smartphone-Halterung Finn berichten: Die funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Rad-Klemmlichter, die man sich über den Radlenker zieht. Ein durchsichtiges, um den Lenker gewickeltes Gummiband mit zwei Schlaufen hält das Smartphone oben und unten fest; es passen also sämtliche Telefontypen und -größen problemlos in die Halterung. Vor allem für Touren in der Stadt ist daher diese Lösung um einiges eleganter und schneller, als sich ein Plastik-Case an den Lenker zu schrauben.

Obwohl es anfangs nicht allzu stabil ausschaut, hält das Smartphone sicher in den Schlaufen; auch Kopfsteinpflasterausflüge und Bordsteinraufereien sind kein Problem. Während man durch die Stadt radelt, lässt sich die Navi-App also gemütlich vom Sattel aus benutzen – beeinträchtigt natürlich schon die Aufmerksamkeit, ist aber ungemein praktisch. Auch Musikhören wird viel unkomplizierter – an der Ampel schnell weiterschalten ist definitiv einfacher, als immer erst sein Handy aus der zu engen Hosentasche zu friemeln. Anrufe können gemütlich per Headset entgegengenommen und natürlich auch Videos gedreht werden. Die zu Finn dazugehörige Navi-App BikeCityGuide funktioniert gut und ist im Straßenverkehr übersichtlich. Man kann seine Streckenverläufe aufzeichnen, empfohlene Radtouren abfahren oder eigene erstellen und teilen. Nett ist auch, dass es einen Gutschein für ein Stadtpaket (zur Auswahl stehen Städte und die entsprechenden Ausflugstouren von Barcelona über Marseille bis Duisburg) zu Finn dazugibt (sonst 4,49 Euro). Für den Preis von 12 Euro gibt es hiermit also eine praktische und günstige Lösung für all diejenigen, die auch beim Radfahren nicht auf ihren Screen verzichten können.

Preis: 12 Euro

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Elektronische Lebensaspekte.