LocoRoco 2 auf der PSP

Die PSP hatte ich jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr in den Händen, aber mit dem neuen Loco Roco im slot fällt mir doch wieder auf, was das eigentlich für ein flashiges Gerät ist. Dabei sind es nach wie vor die enorme Brillanz des Screens und der Sound, die bestechen. Etwa vor einem Jahr hatte ich bei dem PSP exklusiven Patapon das gleiche Gefühl. Die stärksten Momente ergeben sich anscheinend auf Sonys Handheld mit speziell dafür entwickelten Games und nicht mit schlicht zwischen die Tasten gequetschten Konsolenumsetzungen.

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Die Handlung von Loco Roco 2? Äh, offiziell heisst es, der Moja Boss Bonmucho hätte sich ein schreckliches Lied ausgedacht, das jedem lebenden Wesen die Lebensfreude nehme und jetzt kämen die Moja auf ihrem schwarzen Meteoriten angeritten, um den Planeten der LocoRoco zu erobern. Um sich gegen diesen Angriff zu wehren, singen die LocoRoco ihre wunderschönen Lieder, die  klingen, wie nochmal zwei Oktaven gepitchte Beach Boys. Trotzdem ist LocoRoco kein Rhythmusspiel, sondern ein einziger Flow.

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Die LocoRoco bestehen entweder aus mehreren einzelnen tropfenförmigen Wesen, oder sie sammeln sich zu einem einzigen Blob-Gemeinschaftstropfen zusammen und rutschen auf der über die beiden Schultertasten gesteuerten schiefen Ebene des Bildschirms hin- und her. Der Spaß entsteht dabei durch die gefühlte Trägheit  der LocoRoco-Tropfen und der mal schnelleren, mal etwas anspruchsvolleren Rutschpartie durch die Level und dem glockenhellen Klimpern der eingesammelten Items. Richtig schwierig ist das Spiel eigentlich nie und so entsteht praktisch kein einziger Frust-Moment. Viel eher gibt man sich dem Flow einfach hin und genießt die Leichtigkeit dieses großartigen Spiels, das dann leider viel zu schnell an einem vorbeigeschlittert ist.

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