In Berlin, Köln und Karlsruhe gegen den Wahnsinn der Politik

killerschach
Foto: Piratenpartei Bayern

Dass (insbesondere deutsche) Politiker ratlos vor dem Medium Videospiel stehen, dürfte allen bekannt sein. Oft müssen und mussten schon Spiele wie Counterstrike für Amokläufe, Super Smash Bros. Brawl für gebrochene Schädel im Kinderzimmer und Gears of War für brutalste Kettensägenmorde in der Nachbarschaft herhalten. Das ist selbstverständlich Blödsinn. Während die Politik mit jedem Medium neuer als dem Radio mehr oder weniger gravierende Defizite beweist, geht die Spieleindustrie steil.

Videospiele sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Gamer allerdings noch nicht. Obwohl inzwischen so gut wie jeder (inklusive deiner Großtante) irgendeine Form von Videospiel spielt (sei es auf dem DS, dem PC oder dem iPhone), mythisieren Leitmedien ein veraltetes Bild von soziopathischen und schwer bewaffneten Nerds, die nur darauf warten den vom ständigen Doom Zocken angestauten Hass auf die Vorstadt loszulassen.

“Wir sind Gamer” organisieren am 25. Juli eine Simultandemo in Berlin, Köln und Karlsruhe, um den “unsichtbaren Gamer” in die Öffentlichkeit zu bringen und zu beweisen, dass Videospiele inzwischen ein genauso wertvolles, wenn auch junges, Medium sind, wie Film, Fernsehen oder Literatur.

Los geht es in allen Städten um 13 Uhr. Treffpunkte und Routen sind der offiziellen Seite zu entnehmen. In Berlin bringt die Piratenpartei ihr absurdes Killer-Schach an den Start und in Köln bringen die Demonstranten ihre “Killer”-Tastaturen mit, um den Leuten ihre tatsächliche Bewaffnung zu zeigen.

http://www.wirsindgamer.de

Wir sind Gamer!
25. Juli, Berlin, Köln, Karlsruhe

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