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Labelportrait Hefty

Das Chicagoer Label "Hefty" ist von einer Ein-Künstler-Plattform zu einem Knotenpunkt für gemütsmenschliche Experimentalelektronik gewachsen. Vor Savath & Savalas, Telefon Tel Aviv oder Slicker kapituliert der Post Rock-Begriff beschämt. Und alte Freejazz-Größen wittern den zweiten Frühling.
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Kaidi Tatham

Sobald die Katze aus dem Sack gelassen ist, muss man sie füttern. Ein natürlicher Spaß für den West-Londoner Agent K, der seine musikalische Laufbahn als Rattenfänger der Midlands begann und nun ein Fusion-Album mit großer Metaphorik auf den Tisch legt.
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Speedy J

Jochem Paap aka Speedy J hat Rotterdam-Techno von der Pike auf begleitet und geformt. Unbeschadet ist er an Gabba vorbeigeschrammt, hat auf Hawtins Plus 8 Acid geravt, mit dem aktuellen Album ”Loudboxer” das Holland des Post-Fortuyn-Attentats antizipiert und 200 Loops zur Fragmentierung der Stadt programmiert.
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Webdesign: Mille Plateaux

Die Arbeiten der Wiener Programmiererin "lia" stehen seit längerem für eine gelungene Verbindung von organischen und technologischen Komponenten. Neben ihren explizit künstlerischen Projektenhat sie zuletzt mit "Revdesign" die "Clicks&Cuts" CD auf "Mille Plateaux" gestaltet und im Anschluss auch gleich noch die wunderschöne Website für Achim Szepanskis Labelkonglomerat entworfen.
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Bad Examples

Seit den goldenen 80ern arbeitet die Band Bad Examples sowohl akustisch als auch elektronisch an ihrer Version von Filmmusik ohne dazugehörigen Film. Produziert vom Pyrolator Kurt Dahlke und mit Stefan Schwander aka Antonelli Electr. als songschreiberischem Projektkopf arbeiten die Bad Examples an "nichtalltäglicher Musik für den täglichen Gebrauch".
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Tom Clark

Tom Clark ist als Clubveranstalter, DJ und auf Frontpage-Touren durch die harte Schule der ersten großen Technozeiten Berlins gegangen. Das trägt jetzt Früchte als Produzent und Labelbesitzer. Auf "Highgrade" und "Laufwerk" gibt er seinem zwar produktiven, aber chaotischen Genremix zwei Richtungen: Minimale Housesounds und experimentellere, poppigere Elektrotracks machen getrennt mehr aus sich.
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The Remote Viewer

Hinter den knuddeligen Knartz- und Knisterpophymnen von The Remote Viewer verbirgt sich wattige Hinterhältigkeit, die plinkernd glücklich stimmt. Inzwischen sind sie bei City Centre Offices beheimatet und machen mit Gitarre und Billigsampler kristallinen Slowcore für laute Autos.
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Freude am Tanzen

Das Jenaer Kollektiv "Freude am Tanzen" ist der sonnig verspielte Teil der deutschen Deephouseszene. Um die Hausproduzenten "Wighnomy Bros." und "Marcho" wird zwischen NuJazz, Elektronika, 80er-Electro und eben Deephouse geforscht, was der ungebremste Entdeckergeist hergibt. Immer im Bewusstsein, dass fusionieren viel konstruktiver ist als separieren.
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weworkforthem

Vom Sandkastenburgenbauen in die Agentur, dort vor den Screen wieder zurück zu 3D und damit zur Architektur. Die beiden "WeWorkForThem"-Designer sind ehrgeizig, innovativ, arbeiten exzessiv sorgfältig und haben dafür jede Menge Awarde eingeheimst. Unser amerikanischer Korrespondent Jarret Kertesz stellt sie im Interview vor.
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24 Hour Party People

Von Manchester zu Madchester. Die ganze Story mit allen Fußnoten zu DEM jugendpolitischen Paradigmenwechsel, begleitet von "Mein Kampf", Heroin, New Order, Ufos, Happy Mondays, Gott. Der Boss vom Factory-Label und dem Club Hacienda, Tony Wilson, plaudert frisch von der bekifften Leber in seiner Autobiographie "24 Hour Party People".